Your First Day in Karlovy Vary: Where to Start — Hour-by-Hour Guide
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Wer sich die Liste der Heilquellen in Karlsbad genauer ansieht, stellt schnell fest: Sie sind von 1 bis 15 nummeriert, aber Nummer 13 fehlt.
Wurde sie ausgelassen? Gibt es sie überhaupt? Oder steckt etwas anderes dahinter?
Hier ist eine sachliche Erklärung — was Dorotka wirklich ist, warum sie nicht auf der offiziellen Liste steht und wo genau sie sich befindet.
Ja — sie existiert tatsächlich. Die Quelle heißt Dorotka (Dorothea-Quelle) und liegt etwa 300 Meter oberhalb des Hotels Imperial, entlang der Straße zum Slavkov-Wald.
Aber: Sie gehört nicht zum offiziellen Kur- oder Trinkprogramm.
Die Dorotka-Quelle ist kein klassischer Thermal- oder Trinkbrunnen, sondern ein natürlicher Austritt von Kohlendioxid (CO₂) mit geringer Mineralisierung — im Wesentlichen eine Gasquelle.
Konkrete Parameter der Dorotka:
Heute ist die Quelle für Besucher geschlossen — der Pavillon darüber ist verschlossen, ein öffentlicher Zugang nicht vorhanden. Sie wird ausschließlich für die wissenschaftliche Überwachung genutzt: Geologen beobachten kontinuierlich die CO₂-Werte in der Region. Für die Trinkkur wird Dorotka nicht eingesetzt — genau deshalb ist sie aus der offiziellen Liste der Trinkquellen ausgeschlossen.

Ein beliebter Touristenscherz lautet:
„Die 13 wurde ausgelassen – wegen Aberglauben.“
Dazu zeigen viele Fremdenführer eine Flasche Becherovka und nennen sie scherzhaft die „13. Karlsbader Quelle“.
Doch die Wahrheit ist einfacher — und der Witz hat durchaus eine reale Grundlage: Becherovka wird seit 1807 in Karlsbad hergestellt, und das Rezept enthält 20 Kräuter sowie Karlsbader Mineralwasser als eine der Zutaten. Die Verbindung zu den Quellen ist also real — nur indirekt.
Der eigentliche Grund für das Fehlen von Nummer 13 auf der Liste ist kein Aberglaube. Es ist eine schlichte Tatsache: Dorotka ist keine Trinkquelle und hat keinen öffentlichen Zugang.
Die Dorotka-Quelle befindet sich in der Nähe des Hotels Richmond, im südlichen Teil der Kurzone. Der Pavillon über der Quelle ist verschlossen — ein Betreten ist nicht möglich. Von außen ist ein kleines Bauwerk zu sehen, aber es gibt keine Einrichtungen für Besucher.
Bitte beachten: Der Zugang ist nicht öffentlich und nicht ausgeschildert.
Warum CO₂-Quellen wissenschaftlich wichtig sind
Dorotka ist kein touristisches Objekt — aber ein ernstes geologisches Messinstrument. Der CO₂-Austritt von 45 Litern pro Minute steht in direktem Zusammenhang mit dem geothermalen System, das alle 13 Trinkquellen Karlsbads speist.
Wissenschaftler überwachen Dorotka um Veränderungen im unterirdischen Wasserreservoir zu verfolgen — Druckschwankungen, saisonale Variation, langfristige Trends. In diesem Sinne ist Dorotka keine „fehlende“ Quelle, sondern das Messinstrument des gesamten Quellensystems.
Wenn Sie alle offiziellen Trinkquellen mit Route, Karte und genauen Parametern erkunden möchten:
→ Alle 13 Karlsbader Quellen: vollständiger Leitfaden
Die 13. Quelle Karlsbads existiert. Sie heißt Dorotka, hat eine Temperatur von 13°C, eine CO₂-Schüttung von 45 Litern pro Minute, wurde 1884 erstmals dokumentiert, verschwand im 19. Jahrhundert und erschien 1993 wieder.
Sie steht nicht auf der offiziellen Liste der Trinkquellen — nicht wegen Aberglauben, sondern weil sie keine Trinkquelle ist. Kein Kurwasser, keine medizinische Indikation, kein öffentlicher Zugang.
Kein Mysterium — sondern Hydrogeologie.
→ Vřídlo-Geysir — warum er besonders ist: Lesen
→ Warum der Arzt eine bestimmte Quelle verschreibt: Lesen
→ Trinkkur in Karlsbad — wie ein Kurs abläuft: Lesen
📌 Empfohlen vor dem Spaziergang durch die Kolonnaden
Die meisten Touristen trinken einfach aus der nächstbesten Quelle und ziehen weiter — ohne zu wissen, wofür sie gut ist und wie man richtig trinkt.
Der Guide erklärt, worin sich die Quellen unterscheiden, wie Sie die richtige für sich finden, wie man richtig trinkt und wie Sie keinen halben Tag mit typischen Anfängerfehlern verlieren.
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